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Archive for February, 2015

Vorratsgesellschaft – AG, GmbH und KG zum Start oder Outsourcing mit Kapitalaufnahme

Eine Vorratsgesellschaft dient dem Selbständigmachen, einer Ausgliederung, zum Neubeginn (z.B. als Auffanggesellschaft) oder als zweites Standbein, erläutert Dr. jur. Lutz WERNER, Vorstand der Hi-Tech Media AG.

Die neue Handelsgesellschaft kann sofort, auch zur bankenunabhängigen Kapitalbeschaffung von privaten Investoren genutzt werden (siehe www.finanzierung-ohne-bank.de, www.Anleger-Beteiligungen.de, www.Investoren-Brief.de).

Eine Vorratsgesellschaft schnell vom erfahrenen Fachmann erwerben:

Eine Vorratsgesellschaft ist eine neue in das Handelsregister eingetragene Kapital- oder Personengesellschaft, die vollkommen unbelastet ist und noch keinerlei Geschäftstätigkeit aufgenommen hat. Deshalb hat die Vorratsgesellschaft keine Verbindlichkeiten. Käufer von Vorratsgesellschaften bekommen eine neue Rechtseinheit mit neuer Bonität und ein Unternehmen ohne belastende Verlustvorträge, die bei der Fremdfinanzierung hinderlich wären (so auch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs). Sie stellen Ihre Bonität auf neue “Füße”.

Eine Vorratsgesellschaft erwerben hat viele Vorteile:

Bei der Übernahme einer Vorratsgesellschaft vermeiden Käufer damit

  • die langen Fristen bei der Eintragung ins Handelsregister,
  • bürokratische Wege zu Bank, Notar, IHK, Handelsregister usw.,
  • die persönliche Haftung der Gründungsgesellschafter während der Gründungsphase und
  • den im Geschäftsleben wenig beliebten Zusatz „in Gründung”.

Eine Vorratsgesellschaft begründet neue Bonität:

Mit einer Vorratsgesellschaft begründen Sie eine neue Bonität, die von Ihrer Person unabhängig ist. Über den Kauf einer Vorratsgesellschaft werden Sie über einen neuen Rechtsträger wieder kreditwürdig. In einer Vorratsgesellschaft können Sie zudem eine anonyme Beteiligung übernehmen, wenn Sie im Hintergrund bleiben möchten.

Die Vorratsgesellschaft als Auffanggesellschaft:

Ist in einer Unternehmenskrise zum weiteren Fortbestand der Existenz eine Auffanggesellschaft erforderlich, so kann hierfür ohne Zeitverzug die Übernahme einer Vorratsgesellschaft dienen. Auf diese Vorratsgesellschaft können die Geschäftsverbindungen übertragen und die unternehmerische Tätigkeit fortgesetzt werden. Dann starten Sie innerhalb von 24 Stunden mit neuer Gesellschaft, ihrer Geschäftsidee und mit neuer Bonität.

Einfach nur eine Vorratsgesellschaft bei uns erwerben (www.Vorratsgesellschaft-kaufen.de). Wir beraten Sie vertrauensvoll und fachmännisch in jeder Hinsicht. Schon können Sie mit Ihrer neuen Handelsgesellschaft ohne Haftungsrisiken und mit voller Kapitalausstattung loslegen.

Sie können bei uns Gesellschaften in den Rechtsformen AG, GmbH und KG erwerben. Informieren Sie sich bei uns über die Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen:

Die Vorratsgesellschaft mit ergänzender Kapitalbeschaffung:

Sie erhalten die Vorratsgesellschaft auf Wunsch auch mit Eigenkapitalbeschaffung durch die Dr. Werner Financial Service Group ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) als ergänzende bankenunabhängige Unternehmensfinanzierung über private Nachrangdarlehen, Anleihen oder stimmrechtsloses Mezzaninekapital.

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Die Wahl der Rechtsform bei Kauf oder Gründung einer Handelsgesellschaft/Vorratsgesellschaft

Unsere Rechtsordnung stellt eine Vielzahl von Unternehmens-Rechtsformen unter verschiedenen wählbaren Gesichtspunkten zur Verfügung. Bei Kauf oder Gründung einer Handelsgesellschaft stellt sich die Frage nach der geeigneten Rechtsform für das Unternehmen erläutert Dr. jur. Lutz WERNER, Vorstand der Hi-Tech Media AG mit Abteilung www.Vorratsgesellschaft-kaufen.de.

Diese Auswahl der geeigneten bzw. passenden Rechtsform ist unter vielen Gesichtspunkten zu entscheiden:

  • finanzierungstechnische bzw. kapitalmarktrechtliche Überlegungen,
  • Frage der Haftung bzw. Haftungsbeschränkung,
  • steuerrechtliche Überlegungen,
  • Kostengesichtspunkte für Gründung und Führung der Gesellschaft,
  • Aufbringung des Haftungskapitals (Stammkapital, Grundkapital),
  • Anzahl der Gesellschafter und Strukturfragen, usw.

Diese Liste der zu beachtenden Gesichtspunkte für die geeignete Rechtsform bei Kauf einer Vorratsgesellschaft oder Gründung einer Handelsgesellschaft kann beliebig fortgesetzt werden. Es zeigt wie komplex die Rechtsformwahl ist, was alles zu beachten ist und wie wichtig die richtige unternehmerische Entscheidung ist.

Es gibt eine große Zahl von Gesellschaften, Handelsgesellschaften, Personen- bzw. Kapitalgesellschaften. Hier ist eine Auflistung mit gesetzlicher Rechtsgrundlage:

  • der Verein, §§ 21 ff Bürgerliches Gesetzbuch
  • die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, GbR oder BGB-Gesellschaft, §§ 705 ff BGB
  • die offene Handelsgesellschaft, OHG, §§ 105 ff HGB
  • die Kommanditgesellschaft, KG, §§ 161 ff HGB
  • die stille Gesellschaft, §§ 230 ff HGB
  • die Partnerschaftsgesellschaft, Partnerschaftsgesellschaftsgesetz
  • die Europäische Wirtschaftliche Interessenvereinigung, EWIV, EWG-Verordnung
  • die Aktiengesellschaft, AG, Aktiengesetz
  • die Kommanditgesellschaft auf Aktien, KGaA, §§ 278 ff Aktiengesetz
  • die Europäische Aktiengesellschaft, SE, EG-Verordnung
  • die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, GmbH, GmbH-Gesetz
  • die eingetragene Genossenschaft, eG, Genossenschaftsgesetz
  • die Europäische Genossenschaft, SCE, EG-Verordnung
  • die Rederei, §§ 489 ff HGB
  • der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, VVaG, VAG-Gesetz.

Andere als die im Gesetz ausdrücklich geregelten Gesellschaftstypen sind rechtlich nicht zulässig. Insoweit sind der Vertragsfreiheit Grenzen gesetzt. Man spricht vom Numerus Clausus der Gesellschaftsformen.

Wohl aber lassen die gesetzlichen Regelungen einen erheblichen Spielraum für die gesellschaftsvertragliche Ausgestaltung im Einzelnen. Dadurch und durch die Möglichkeit verschiedene Gesellschaftstypen zu kombinieren – Typenverbindung, so vor allem die praktisch besonders wichtige und weit verbreitete Verbindung von GmbH und KG zur GmbH & Co. KG bzw. AG und KG zur AG & Co. KG – wird eine große Variationsbreite gewährleistet. Diese ermöglicht es im Allgemeinen den Beteiligten, ein ihren konkreten Verhältnissen angemessenes Gesellschaftsverhältnis zu begründen.

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Haftung beim Kauf einer Vorrats-GmbH, Vorrats-AG oder Mantelgesellschaft

Es gibt vielfältige Gründe eine Vorratsgesellschaft bzw. eine Mantelgesellschaft zu kaufen.

Der Kauf einer GmbH bzw. AG als inaktive Kapitalgesellschaft (Vorratsgesellschaft) oder eines gebrauchten GmbH- bzw. AG-Mantels (Mantelgesellschaft) ist mit den nachfolgend dargestellten Haftungsproblemen verbunden, erläutert Dr. jur. Lutz WERNER, Vorstand der Hi-Tech Media AG.

Die Haftungsrisiken bei älteren Firmenmänteln ergeben sich aus der erforderlichen Kapitalaufbringung (siehe unten), aus versteckten Schulden, aus eventuellen Betriebsprüfungen mit Steuernachzahlungen und aus ausstehenden Sozialversicherungsbeiträgen. Bei unerledigten Verbindlichkeiten greift zwar die Haftungsbeschränkung auf das Vermögen der Kapitalgesellschaft. Für Steuern oder Sozialbeiträge muss man jedoch auch und ergänzend persönlich haften.

Beim Kauf einer Kapitalgesellschaft stellt sich deshalb die Frage, den Firmenmantel als gebrauchte, stillgelegte Mantel-GmbH oder Mantel-AG (oft mit Verlustvorträgen) oder als neue, noch inaktive und damit unbelastete Vorrats-GmbH bzw. Vorrats-AG zu erwerben.

Bei einem gebrauchten Firmenmantel können verdeckte Haftungsrisiken wie z.B. Steuernachzahlungen oder ausstehende Sozialversicherungsbeiträge nur ausgeschlossen werden, wenn man zuvor eine verbindliche Auskunft über Altlasten vom Finanzamt oder der Krankenkasse einholt.

Eine Vorrats-GmbH bzw. Vorrats-AG (Vorrats-Kapitalgesellschaft) als bisher inaktive Vorratsgesellschaft hat derartige Haftungsrisiken nicht (siehe www.vorratsgesellschaft-kaufen.de).

Den Erwerb eines gebrauchten GmbH-Mantels / AG-Mantels oder einer Vorratsgesellschaft stuft die Rechtsprechung seit 2011 als sogen. „wirtschaftliche Neugründung“ ein. Das macht bei den Kapitalgesellschaften den Nachweis des gezeichneten Gesellschaftskapitals zum Zeitpunkt der Übernahme bzw. des Kaufs der Vorratsgesellschaft erforderlich.

Als wirtschaftliche Neugründung ist nach der Rechtsprechung des BGH anzusehen, wenn die in einer GmbH oder AG verkörperte juristische Person als unternehmensloser Rechtsträger besteht und sodann mit einem aktiven Unternehmen (gleich aktiver Unternehmenstätigkeit) wieder ausgestattet wird. Hierbei mache es keinen Unterschied, ob eine bewusst für eine spätere Verwendung „auf Vorrat“ gegründete Gesellschaft aktiviert oder ein leergewordener Gesellschaftsmantel (sog. Mantelgesellschaft beim Mantelkauf) wieder verwendet wird. Behauptet also der Geschäftsführer bei der Offenlegung der wirtschaftlichen Neugründung entgegen den tatsächlichen Verhältnissen, dass sich die Stammeinlage endgültig in seiner freien Verfügung befindet, haftet er analog §§ 9a Abs. 1, 11 Abs. 2 GmbHG für die Richtigkeit seiner Angaben. So hat dies der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 12. Juli 2011 entschieden (BGH, Urteil vom 12. Juli 2011 – II ZR 71/11).

Nach ständiger Rechtsprechung des BGH haften im Falle einer wirtschaftlichen Neugründung die Gesellschafter für die Auffüllung des Gesellschaftsvermögens bis zur Höhe des in der Satzung ausgewiesenen Stammkapitals nach dem Grundsatz der sogen. Unterbilanzhaftung.

Außerdem ist beim GmbH-Mantelkauf oder AG-Mantelkauf die wirtschaftliche Neugründung gegenüber dem Handelsregistergericht offenzulegen und nachzuweisen. Der Bundesgerichtshof hat in einem weiteren Urteil aus 2012 entschieden, dass unter bestimmten Voraussetzungen auch die Übernahme eines (alten) GmbH-Mantels (= gebrauchte Mantelgesellschaft) eine wirtschaftliche Neugründung darstellt. Die Feststellung der wirtschaftlichen Neugründung setzt zwingend voraus, dass das Stammkapital zum Zeitpunkt der Übernahme der GmbH vorhanden und nachgewiesen sein muss. Dies hat zur Folge, dass derjenige, der Anteile einer derartigen gebrauchten Mantelgesellschaft ohne Kapitalnachweis übernimmt, entsprechend haftet, BGH-Entscheidung vom 6. März 2012, AZ II ZR 56/10).

Die Grundsätze der “wirtschaftlichen Neugründung” kommen also sowohl bei neuen, noch inaktiven Vorratsgesellschaften als auch bei älteren, wieder inaktiv gewordenen Mantelgesellschaften zur Anwendung. Es ist also nicht mehr möglich, sich beim Erwerb von älteren Mantelgesellschaften die Einzahlung des Stammkapitals bzw. des Grundkapitals zu ersparen.

Damit wird der Erwerb von neuen Vorratsgesellschaften bei gleichem Liquiditätsaufwand wesentlich risikoärmer als bei älteren Mantelgesellschaften wegen des möglichen Haftungsrisikos für Altverbindlichkeiten (z.B. aus späteren Steuerprüfungen, Sozialabgaben etc.). Derartige Altverbindlichkeiten gibt es bei einer Vorratsgesellschaft nicht. Bei Zweifeln sollte sich der Erwerber von dem Verkäufer eine notarielle Garantieerklärung geben lassen, dass die Vorratsgesellschaft bis zum Tag der Anteilsübertragung keinerlei geschäftliche Aktivitäten entfaltet hat. Bei der Übernahme einer Vorratsgesellschaft vermeiden Erwerber zudem die manchmal langen Eintragungsfristen, die persönliche Haftung als Gründungsgesellschafter ( § 11 Abs. 2 GmbHG ) während der Gründungsphase und den im Geschäftsleben wenig beliebten Zusatz „in Gründung“.

Bei dem Kauf einer Vorrats-KG, Vorrats-GmbH oder Vorrats-AG (www.Vorratsgesellschaft-kaufen.de) bieten wir den gesamten Gründungsservice und eine “Rund-um-Beratung” für einen guten Start mit der neuen Vorratsgesellschaft einschließlich der weiteren Kapitalbeschaffung und ergänzender Kapitalaufnahme an (www.Finanzierung-ohne-Bank.de).

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Die Wahl der Rechtsform einer Handelsgesellschaft

Für privatrechtliche Personenzusammenschlüsse zur Verfolgung gemeinsamer Zwecke stehen mehr als ein Dutzend verschiedener Rechtsformen zur Verfügung, erläutert der Wirtschaftsjurist Dr. jur. Lutz WERNER, Vorstand und Inhaber  der Hi-Tech Media AG.

Diese Gesellschaften haben unterschiedliche rechtliche Merkmale, die bei den einzelnen Typen in verschiedenartiger Kombination auftreten. Nimmt man die Möglichkeit zu gesellschaftsvertraglicher Ergänzung und Abwandlung der vorgesehenen Typen wie auch zu einer Kombination derselben hinzu (z. B. GmbH & Co. KG), ist trotz der Bindung an den Numerus Clausus der Gesellschaftsformen für die vertragliche Gestaltung der Beteiligten ein weiter Spielraum bei der Wahl und der näheren Ausgestaltung der im Einzelfall geeigneten Rechtsform möglich.

Erweist sich die Form einer vorhandenen Gesellschaft als nicht (mehr) geeignet für die verfolgten Zwecke, besteht die Möglichkeit, durch formwechselnde Umwandlung ohne Auflösung und Neugründung das „Rechtskleid“ zu ändern.

Grundsätzlich besteht kein Rechtsformzwang in dem Sinn, dass für Handelsgesellschaften etwa nach Art, Größe, Zielsetzung oder sonstigen Merkmalen jeweils eine ganz bestimmte Gesellschaftsform vorgeschrieben ist.

Die Auswahl der geeigneten Gesellschaftsform und die zutreffenden Abreden im Einzelnen gehören zu den ganz wesentlichen Gestaltungsaufgaben der Praxis (siehe im Einzelnen: www.Vorratsgesellschaft-Kaufen.de). Die juristische und wirtschaftliche Arbeit besteht hier zu einem großen Teil aus Beratung, Konfliktvermeidung und die Schaffung interessengerechter sowie geeigneter Organisationen und Gesellschaftsformen.

Gewisse Einschränkungen dieser Gestaltungsfreiheit sowie zum Teil verzerrende Anreize ergeben sich aus:

Gesellschaftszweck, Größenkriterien, Organisationsstruktur, Haftungsverhältnissen und Steuerrecht.

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